Auf den Spuren des Flußspates - Heimatgeschichte erradelt

Eine kleine Gruppe von Radlern machte sich am Samstag bei besten Radlerwetter auf, den Spuren des Flußspatbergbaus im Wölsendorfer Revier zu folgen.
Hans-Ulrich Graf, Organisator dieser Tour und stellvertretender Kreisvorsitzender des adfc begrüßte die Teilneher am Treffpunkt am Bahnhof in Schwarzenfeld. Von da ging es zuerst ins Rathaus. Herr Adrian Lang erläuterte dort anhand der Dauerausstellung die örtliche Geschichte des Flußspates.  Abbaugebiete, Fördermengen und Qualität des Flußspates wurden ebenso kundig erklärt wie Farben und Zusammensetzung der Ausstellungsstücke. Die Kinder bekamen abschließend verschiedene Probestückchen geschenkt.

Während die Kinder direkt nach Wölsendorf zum ehemaligen Stollen "Naabrangen" fuhren, machte der Rest der Gruppe noch einen Abstecher zu einem aufgelassenen Gang bei Altfalter. Hier wie dort konnten die Radler anhand noch verbliebener Spuren erahnen, unter welchen Bedingungen der Abbau vonstatten ging. Die Kinder begeisterten sich derweilen beim Suchen von Flußspatresten auf den Abraumhalden.

Anschließend ging es weiter zur Mittagsrast im Radlertreff in Nabburg. Für die Kinder war dort das Ende der Radtour, denn statt flacher Etappen entlang der Naab stand nun Hügelklettern an. Das bekannte Besucherbergwerk "Reichardtschacht" in Freiung war das letzte Ziel dieser Tour, wo die Teilnehmer unter sachkundiger Führung Abbaumethoden und -bedingungen kennen lernten und alle angestauten Fragen los wurden.
Nach den 9° im Bergwerk tat die warme Nachmittagssonne besonders gut und so ging die Abfahrt flott nach Schwarzenfeld,  wo die Teilnehmer nach einem unfallfreien Tag die Heimfahrt antraten.

Die jüngste Teilnehmerin beim "Edelsteinesammeln"



 

 

 

 

 

 

 

Abfahrt vom ehemaligen Stollen "Naabrangen" bei Wölsendorf
Flußspate aus der Ausstellung in Schwarzenfeld